Nicht jede Matratze ist für jede Schlafposition gleich gut geeignet. Was für Rückenschläfer ideal ist, kann für Seitenschläfer weniger komfortabel sein. Die eigene Schlafposition beeinflusst, wie viel Druck auf Schultern, Hüfte und Wirbelsäule wirkt. Wir zeigen Ihnen, worauf Seiten-, Rücken- und Bauchschläfer bei der Matratzenwahl achten sollten.
Die richtige Matratze für Seitenschläfer
Seitenschläfer belasten Schulter und Hüfte besonders stark, da hier das meiste Körpergewicht auf kleiner Fläche aufliegt. Eine passende Matratze gleicht das durch gezielte Druckentlastung aus, damit die Wirbelsäule gerade bleibt.
Worauf Seitenschläfer achten sollten:
- Weichere bis mittelfeste Zonen an Schulter und Becken, damit diese ausreichend einsinken können
- Zonierte Unterstützung, die Druckspitzen gezielt reduziert
- Nicht zu harte Matratze, da sonst die Wirbelsäule aus der neutralen Position gedrückt wird
- Nicht zu weiche Matratze, da sonst das Becken zu tief einsinkt und die Wirbelsäule durchhängt
Pro-Tipp:
Legen Sie sich auf den Rücken und versuchen Sie, mit der Hand unter Ihr Kreuz zu gleiten. Je schwerer das gelingt, desto besser liegt die Matratze am Körper an – ein Hohlkreuz wird so vermieden.
Die richtige Matratze für Bauchschläfer
Bei Bauchschläfern besteht die Gefahr, dass das Becken zu tief einsinkt und der untere Rücken dadurch überstreckt wird. Häufig entsteht diese Schlafposition erst, weil die eigentliche Matratze nicht richtig zum Körper passt. Die Bauchlage wird dann zur unbewussten Ausweichposition.
Worauf Bauchschläfer achten sollten:
- Bauchlage sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da sie extremen Druck auf die untere Lendenwirbelsäule ausübt und ein Hohlkreuz begünstigt
- Bauchlage sollte nach Möglichkeit vermieden werden, da sie extremen Druck auf die untere Lendenwirbelsäule ausübt und ein Hohlkreuz begünstigt
- Möglichst wenig Zonierung im mittleren Bereich, um eine gleichmäßige, flache Liegefläche zu erhalten
- Dünneres oder kein Kissen, um die Halswirbelsäule nicht zu überstrecken
- Bauchlage ist generell nicht die schonendste Position – bei bestehenden Rückenproblemen sollte nach Möglichkeit die Schlafposition gewechselt werden
Mehr zu den unterschiedlichen Härtegraden bei Matratzen finden Sie in unserem Härtegrad-Ratgeber.
Sie sind sich unsicher, welcher Schlaftyp Sie sind, oder wechseln öfter die Position? Unsere kostenlose Schlafanalyse hilft Ihnen weiter.
Schulterschmerzen bei Seitenschläfern vermeiden
Schulterschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden bei Seitenschläfern, besonders wenn die Matratze an der Schulter nicht genug nachgibt. Drückt die Matratze den Schulterbereich zu stark nach innen, entstehen Verspannungen und ein unangenehmes Einschlafen des Arms.
Was gegen Schulterschmerzen hilft:
- Eine weichere Schulterzone bei Matrtze und/oder Lattenrost, die ausreichend nachgibt, ohne die Wirbelsäule aus der Achse zu bringen
- Regelmäßiger Wechsel der Liegeseite, um einseitige Belastung zu vermeiden
- Ein passendes Kissen, das den Abstand zwischen Kopf und Schulter ausgleicht
- Bei anhaltenden Beschwerden lohnt sich unsere kostenlose Wirbelsäulenvermessung zur individuellen Abklärung
Das richtige Kissen für Seitenschläfer
Neben der Matratze spielt auch das Kissen eine wichtige Rolle für Seitenschläfer. Es sollte den Abstand zwischen Schulter und Kopf ausgleichen, damit die Halswirbelsäule in einer geraden Linie mit dem restlichen Rücken bleibt. Ein zu flaches Kissen lässt den Kopf nach unten kippen, ein zu hohes Kissen drückt ihn zu weit nach oben. Beides führt langfristig zu Verspannungen im Nacken. Ein Nackenstützkissen mit passender Höhe kann hier gezielt Abhilfe schaffen.
Wichtig dabei: Die richtige Kissenhöhe hängt stark von der Matratze und dem Lattenrost ab. Matratze, Lattenrost und Kissen bilden gemeinsam ein Schlafsystem, das genau aufeinander abgestimmt sein muss, damit es wirklich passt.
Pro-Tipp:
Kaufen Sie beim Neukauf von Matratze und Lattenrost das passende Kissen gleich mit, damit da Puzzle perfekt zusammenpasst.
Wie ZEOTTEXX Ihnen hilft, die richtige Matratze zu finden
Die genannten Empfehlungen bieten eine gute Orientierung, doch jeder Körper ist unterschiedlich – Körpergewicht, individuelle Asymmetrien und persönliche Vorlieben spielen ebenfalls eine Rolle. Auch bestehende Krankheitsbilder wie Rückenschmerzen, Bandscheibenprobleme und Gelenkbeschwerden beeinflussen, welche Matratze wirklich passt. Viele Menschen wechseln zudem im Laufe der Nacht mehrfach die Position, sodass eine Matratze benötigt wird, die mehrere Anforderungen gleichzeitig erfüllt.
Mit unserer kostenlosen Wirbelsäulenvermessung ermitteln wir, bei welcher Matratze Ihre Wirbelsäule am besten gestützt und entlastet wird, und beraten Sie persönlich, welche Matratze zu Ihrer Schlafposition und Ihrem Körper am besten passt. So finden Sie eine Lösung, die nicht nur in der Theorie, sondern auch in der Praxis optimal für Sie funktioniert.
